4# 48 Jahre Pflege & ein kluger Immobilien-Trick: Thekla Limbach über Schenkung, Erbe und Vorsorge I Thekla Limbach
Shownotes
🏥 48 Jahre Pflege, ein Leben dazwischen und eine Lektion in Sachen Immobilien, die jeder kennen sollte.
Thekla Limbach hat 1978 zusammen mit ihrem Mann Juergen den ersten privaten ambulanten Pflegedienst in Wuppertal aufgebaut – damals gab es das schlichtweg nicht. Sie erzählt, wie aus einer Ein-Mann-Firma im Wohnzimmer der zweite Pflegedienst der Stadt mit eigenem Ladenlokal wurde, warum ihr Mann 1991 schon einen PC ins Büro stellte, als die Mitarbeiter sagten „brauchen wir nicht" – und wie das Unternehmen weiterlief, als er selbst mit Multiple Sklerose pflegebedürftig wurde. 💔
Nach dem Tod ihres Mannes 2023 ging Thekla mit über 70 zurück ins Geschäft. Heute führt ein junges Team den Pflegedienst Limbach – und sie lernt mit, statt zu blockieren. ✨
🏠 Und dann wird es richtig spannend für Immobilieneigentümer: Thekla hat ihr geerbtes Achtfamilienhaus zu Lebzeiten an ihren Sohn verschenkt. Warum? Wegen der 10-Jahres-Frist bei der Erbschaftsteuer. 💡 Ihr Satz „In warmer Hand zu schenken ist besser als in kalter Hand zu streiten" sollte jeder Eigentümer einmal gehört haben.
🎧 Themen dieser Folge: 🏥 Aufbau eines Pflegedienstes ab 1978 – als es das Konzept noch nicht gab ♿ Multiple Sklerose: Wenn der Pflegedienst-Gründer selbst zum Pflegefall wird 🔄 Generationswechsel: Wie man als Inhaber loslässt und trotzdem dabei bleibt 🏠 Schenkung zu Lebzeiten und die 10-Jahres-Regel der Erbschaftsteuer 📜 Vorsorgevollmacht & Berliner Testament: Warum man früh regeln sollte 🤝 „Den Tod nicht verdrängen" – Sascha & Thekla über Familienvermögen
👉 Pflegedienst Limbach <https://www.pflegedienst-limbach.de>
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Problemimmobilien #Wuppertal #Erbschaft #Schenkung #Vorsorge #Pflege #Heckinghausen #Immobilien #BergischesLand
Transkript anzeigen
00:00:00: Problem Immobilien.
00:00:01: Heute habe ich die Tegla Limbach hier sitzen.
00:00:05: Die Teglar Limbach hat den Pflegedienst Limbach in Heckinghausen mit aufgebaut.
00:00:10: Schön, dass ihr da bist.
00:00:12: Ich bin gespannt was du zu berichten hast.
00:00:14: Tegler Wie bist du zur Pflegeliebung?
00:00:18: Ich bin Krankenschwester.
00:00:20: Eines ist eine Intensivkrankenschweste.
00:00:22: Ich war in der zweiten Ausbildung.
00:00:24: Dann hab' ich meine Mann kennengelernt.
00:00:26: Der war Beamter wollte aus diesem Amtentum raus, hat dann die Altenpflege Schule besucht.
00:00:33: Er war im zweiten Lehrjahr als ich schon fertig war und er hatte da schon vor gehabt in der Ausbildung sich selbstständig zu machen.
00:00:41: Es gab noch keinen privaten ambulanten Pflegedienst.
00:00:44: Er wollte sich selbständig machen.
00:00:47: Er hatte die Ideologie das Patienten auch zu Hause verseucht werden können.
00:00:53: Die müssen nicht ins Krankenhaus.
00:00:54: Ob ich damit einverstanden bin?
00:00:57: Dann hat er zum ersten vierten, neunzehnt, seventy-seinexamen gemacht.
00:01:01: Er hat sich zum ersten Viertel, achtundsiebzig auch selbstständig gemacht.
00:01:06: Ich bin als
00:01:07: Verwahrfirma
00:01:08: Jürgen Limbach.
00:01:09: ich bin
00:01:10: weiterarbeiten gegangen im Krankenhaus weil er noch
00:01:14: am Anfang war und dann ist das gewachsen und zwei tausendzwei haben wir dann eine GmbH eröffnet.
00:01:26: Ja, und so sind wir einfach gewachsen.
00:01:28: Wir sind groß geworden.
00:01:30: Früher haben wir noch Einzelverhandlungen mit den Krankenkassen gemacht.
00:01:33: Da gab es ja auch keine Verträge.
00:01:35: Die haben wir Einzelverträge gemacht.
00:01:37: Die waren selber genug?
00:01:38: Oder mit dem Krankenkasten?
00:01:39: Mit den Krankenkarsten!
00:01:40: Und heute wird hier alles vorgeschrieben.
00:01:42: Heute ist der ganz anders.
00:01:43: Und die Anfänger waren interessant... ...und ein Vergleich zu heute natürlich völlig
00:01:49: anders.
00:01:49: Komplett anders.
00:01:51: Wenn du dir so die Anfänge erzählst oder gesagt hast, hey, ah, du'n siebzig.
00:01:54: Das ist ja schon eine Zeit lang hier.
00:01:58: Ich weiß gar nicht, gab's ein Siebzig überhaupt sowas wie eine mobile Pflege?
00:02:01: Nein, es gab nur die Caritas und die Diakonie.
00:02:05: Die haben glaube ich diese Gemeindeschwässern rumgesteckt aber so einen ambulanten Pflegedienst gab es nicht.
00:02:12: Wir sind auch immer wieder zur AOK gefahren und mein Mann hat da um Überpeise gesprochen Und B.E.K.
00:02:19: hatte immer diese Einzelverhandlung gemacht.
00:02:22: und das zweite Wort, was unser Sohn sagen konnte war AOKA.
00:02:33: Ja, OK!
00:02:34: Aber dann weißt du ja wie oft ihr da gewesen seid?
00:02:36: Oft anfangs, oft... Das
00:02:40: heißt, ihr habt die Situation praktisch gehabt.
00:02:44: Es war nichts.
00:02:47: Wir waren die Ersten und mein Mann hatte dann selber so ein paar Flyer gemacht.
00:02:53: Dann hat er da so im Umkreis verteilt, dann kam dann so eins und ist zu den Hausärzten gegangen.
00:02:59: Natürlich!
00:03:00: Die Hausärzte waren ja die Verteiler, die haben sich anfangs auch schwergemacht.
00:03:04: Und dann haben sie das ausprobiert, man lief das immer mehr und hatten wir immer mehr Ärzte über einen langen Zeitraum und so ist es eigentlich gelaufen.
00:03:12: Dann ist man in die Krankenhäuser gegangen nach einer Zeit.
00:03:16: Man hat ja auch mit dem Sozialdienst gesprochen, dann ist das da auch angelaufen und so sind wir immer mehr gewachsen.
00:03:23: Und dann kannten viele Leute uns schon, weil wir die einzigen waren.
00:03:31: Also die Idee war ja wirklich Leute zu Hause...
00:03:35: Sobald sie aus dem Krankenhaus
00:03:37: rauskönnen?
00:03:39: Und dann habt ihr euch aber ja auch weiterentwickelt.
00:03:41: Ihr habt ihr dann praktisch der Bedarf, war da immer größer?
00:03:46: Ja.
00:03:46: Was
00:03:46: kam noch hinzu oder was hat sich verändert?
00:03:50: Wir haben dann immer mehr Angestellte gehabt.
00:03:53: Büros haben wir ganz viel gewechselt.
00:03:55: früher waren und ich habe immer noch im Krankenhaus gearbeitet.
00:03:59: Da gab es dann die Nächsten, die sich selbstständig gemacht haben.
00:04:02: das waren Arbeitskollegen aus dem Krankenhaus, die mich kannte.
00:04:05: Da gabs immer mehr Pflegedienste Und zu der Zeit war das noch so, dass der Pflegedienst keinen Ladenlokal hatte.
00:04:12: Das hat sich Zuhause abgespielt wie bei uns im Wohnzimmer.
00:04:16: Die Leute hatten kein Büro draus und es gab's nicht.
00:04:19: Wir waren der zweite Pflege-Dienste in fourneinzig.
00:04:23: Das erste Ladenlokaal hatte da wo wir jetzt auch sind
00:04:27: Auf der
00:04:28: Hackinghauser Straße Wo hat man noch ein anderes Büro?
00:04:30: Das war eine Eigentumswohnung.
00:04:33: Ja wir waren der Zweite Pflege-Dienst in Wuppertal mit einem großen Laden lokal und so hat sich das immer weiterentwickelt.
00:04:41: Was?
00:04:42: Ich meine, es ist eine lange, lange Zeit, die ihr da jetzt... Achtundvierzig
00:04:45: Jahre gibt es uns jetzt!
00:04:49: Fast ein halbes Jahrhundert.
00:04:51: Was war für dich so der Spannendste in dieser Zeit?
00:04:54: Was kannst du sagen, was für dich das, was dich am
00:04:57: meisten beschäftigt
00:04:58: hat?
00:04:58: oder wo du sagst, das war ein Moment ... Der hat sich bei mir.
00:05:03: Wir waren das viel gewesen.
00:05:05: Auf einmal muss man lernen, mit Angestellten umzugehen was man nicht gelernt hat wie behandelig angestellte.
00:05:13: da ist auch anfangs viel schief gelaufen.
00:05:16: dann muss man sich lernen zu organisieren mit der Arbeit.
00:05:21: die Arbeit ist auch mal mehr geworden.
00:05:24: Wie bekomme ich das an dem Mitarbeiterrand?
00:05:26: also es waren eigentlich viele Prozesse die wir gelernt haben Und ich bin ja eigentlich in Anführungsstrichen nur Krankenschwester, wegen kein Betriebswirt.
00:05:35: Auch das musste ich lernen mit Fortbildungen die ich mit meinem Mann besucht habe.
00:05:39: Also eigentlich war alles ganz viel, ganz anders.
00:05:43: Man hat sich eigentlich im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt bei Bestimmungen da waren.
00:05:48: und wenn man selber gemerkt hat Ich muss mich jetzt weiter entwickeln um das nicht so zu erreichen
00:05:57: hat sich ja auch, ich sag es mal viel verändert in der Pflege als solches.
00:06:00: Es gibt jetzt ganz viele von diesen mobilen Pflegen die wir haben oder stationäre Pflege Was ist...es ist glaube ich schnelllebiger geworden und vor allem auch andere Ansprüche
00:06:13: an der
00:06:14: Gesellschaft?
00:06:14: Ja ganz anders.
00:06:16: was ist da anders geworden?
00:06:18: früher war das anders gewesen.
00:06:19: früher hat mein Mann als einziger gepflegt.
00:06:22: er hat sich ganz viel Zeit genommen weil er die Zeit
00:06:25: hatte.
00:06:28: Dann kam für uns die Betriebswirtschaftlichkeit zu, dazu angestellten.
00:06:33: Da musste man eine Anfang, so haben wir keine Zeit vergeben.
00:06:37: dann gab es mehr Patienten.
00:06:39: Dann haben wir gemerkt, wir müssen Zeit vergehen damit die Löhne auch stimmen, damit das alles zusammenpasst auf die betriebswirtschaftliche.
00:06:48: Das waren oft negativen Momente weil die Mitarbeiter nichts wollten und wir mussten da musst du den Mitarbeitern das wieder erklären Es war eine Entwicklung und dann kamen immer mehr Patienten dazu, immer mehr Mitarbeiter.
00:07:02: Und dann ist man irgendwann aus der Pflege rausgegangen, weil er ja sehr krank wurde, ist dann im Büro geblieben und hat dann immer mehr Leute eingestellt auch in den Büro.
00:07:12: Weil wir gemerkt haben, wir wachsen.
00:07:14: Wir wollen wachsen!
00:07:15: Mein Mann war ein Ideologe, hat immer ganz weit im Vorhaus schon nachgedacht.
00:07:22: Erst und als Zweiten können wir die in Internet taten.
00:07:25: Wir haben im Büro einen PC gehabt, da gab es das Kaugen noch.
00:07:32: Dann hat man ganz physischen um das Internet gekümmert.
00:07:36: Da haben unsere Leute im Bürow gesagt, dass brauchen wir nicht.
00:07:38: Die alten Leute können mit dem Internet nicht umgehen.
00:07:41: Da hat man gesagt doch irgendwann kümmern sich die Kinder um das internet und suchen uns zu sorten.
00:07:47: Man hat eigentlich das Geschäft ... ...in ein ganz gutes Fahrwasser gebracht, weil er immer nach vorne geguckt hat und ist nicht stehen geblieben.
00:07:55: Sehr sehr gut!
00:07:57: Jetzt hast du gerade erzählt... Ich kenne die Geschichte nicht von deinem Mann.
00:08:00: Er ist schwer krank geworden.
00:08:03: Er lebt ja okay.
00:08:03: Hört ihr dazu?
00:08:04: Bitte?
00:08:05: Hört die Geschichte dazu?
00:08:07: Kannst du gerne... Ja, du kannst alles erzählen.
00:08:08: Für
00:08:09: mich ist es wichtig zu... Also wo erzählst was du erzählen möchtest, was du nicht erzählen möchte, das ist total...
00:08:15: Wichtig
00:08:15: ist für mich zu wissen oder nicht für mich, sondern für die Leute.
00:08:19: Weil er ist ja jetzt
00:08:21: selber im Pflegebeginn.
00:08:24: Was ist passiert und wie hat sich das dann weiterentwickelt?
00:08:27: Weil wenn du sagst dein
00:08:28: Mann
00:08:29: ist dann ins Büro reingegangen, hat ihn weiterentwickelt.
00:08:32: Er ist ja dann
00:08:32: selber irgendwann in
00:08:33: den Pflegefahren worden.
00:08:36: Magst du darüber erzählen?
00:08:37: Ja
00:08:37: klar!
00:08:37: Mein Mann hatte mutiples Plerose, den er schon mit thirty-six Jahren bekommen.
00:08:42: Und ich stand so auf zwei tausend Seen glaube wäre da weniger Pflege bedürftig geworden.
00:08:48: Ich saß in einem Rollstuhl, dann haben wir im Büro uns Rampen bauen lassen sodass ich meinen Mann mit dem Rollstühlen ins Büro fahren konnte.
00:08:57: Haben sie ein Auto zugelegt wo ich ihn mit dem Sitz rausfahren konnte denn das Geschäft war ja nun da und für meine Mann war es auch wichtig oder das Übliche war hier eigentlich dass er eine MS-Krankheit zu Hause ist wenn es ein Mann ist.
00:09:11: die Frau geht arbeiten der Mann ist den ganzen Tag alleine zuhause Und der Pluspunkt war, dass wir selbstständig waren.
00:09:17: Er konnte mit und konnte seinen Kopf weiterentwickeln weil er Kopf hat funktioniert.
00:09:22: Dann haben wir im Jahr die Sekretärin eingestellt, die Frau Öztürk jetzt noch bei uns ist.
00:09:28: Weil er nicht mehr richtig ticken konnte mit den Händen.
00:09:31: Die hat alles mit ihm zusammen gemacht.
00:09:33: Die ganzen Geschäfte, die ganzen Briefe, die ganze Konten hat sie mit ihm gemacht und hat immer noch Projekte im Kopf gehabt, hat immer nach vorne geguckt Und für ihn war das gut.
00:09:44: Er wurde gebraucht, hat das Geschäft weiterentwickeln können und hat dann immer mehr gute Leute eingestellt.
00:09:50: Hat dann die Victoria-Jahre in den Jahr zwei Tausend Fünfzehn eingestellt als Qualitätsbeauftragte und hat damals schon zu mir gesagt, je verschimpft, die kann man Geschäftsjohren werden.
00:10:01: Die hat das Zeug dazu.
00:10:03: Sondern er wurde immer kränker, konnte immer weniger machen.
00:10:06: Ich habe da immer mehr übernehmen müssen.
00:10:10: Dann sind wir aus dem Geschäft rausgegangen, weil ich den Transport nicht mehr hinbekommen habe.
00:10:16: Und im Jahr ist mein Mann verstorben und das Positive war da auch.
00:10:22: Jetzt mal auf die Schnelle für heute Abend ein Pflegedienste zu bekommen, ist immer schwierig!
00:10:26: Ich brauchte bei uns in der Firma nur Bescheid sagen, ob sie Hilfe bekommen, wenn er meiner Woche krank war?
00:10:31: Das war das Positive.
00:10:33: Da ist mein Mann im März im Jahr im Jahr bis zum Ende des Jahres gestorben.
00:10:37: Und dann habe ich mit der Viktoria gesprochen, habe einen Termin gemacht und hab gesagt, ich würde gerne wieder arbeiten kommen.
00:10:44: Wie ist das?
00:10:45: Ja, da bin ich im Juni-sweihtausenddreundzwanzig wieder ins Geschäft gegangen, musste mich wieder ein bisschen anlernen lassen weil sich ja viel verändert hat und bin dann auch sofort in die Abrechnung gegangen.
00:10:57: Die erste war Miserable, man lauter rote Haken dran.
00:11:01: aber dann irgendwann war ich dran, war ich drin Und so konnte ich die Vektorier entlasten, die sonst eine ganze Woche sich eingeschlafen hatten und die Abrechnung gemacht haben wir jetzt weitgemacht.
00:11:13: Dann kam eine ganz andere Entwicklung im Vergleich zu Frühjahr.
00:11:17: Wir hatten das Glück dass Vektoria jemandem kennengelernt hat und wir haben uns da gestellt auf Facebook und Instagram.
00:11:25: Ich glaube so haben wir dann junge Leute erreichen können, die sich bei uns gemeldet haben von uns arbeiten wollten.
00:11:33: Viele Pflege-Dienste haben immer noch das Problem bekommen, kein Personal.
00:11:37: Die haben ganz viel Personal bekommen darunter auch unheimlich gutes Personal und es stehen ja ganz anders da als früher.
00:11:44: wir sind eine gute Firma geworden weil wir einfach gute Leute
00:11:48: haben.
00:11:48: die
00:11:49: Vektorie hat gut ausgesucht.
00:11:51: Wir haben oft drüber gesprochen auch über die Benzia haben gesagt so wie riskieren dass jetzt einfach und das glaube ich fast nicht nein ist es nicht schiefgegangen Und deswegen können wir wachsen und sind jetzt an guter Pflegedienst.
00:12:05: Das Tolle bei uns ist, jeder hat seine eigene Aufgabe – nicht jeder macht alles!
00:12:10: Jeder hat seine eigenen Aufgabe.
00:12:12: wenn man irgendjemand krank oder es brennt dann halten alle zusammen er wird kurz gesagt was kannst du übernehmen?
00:12:18: das mache ich und so wird die Arbeit immer fortgesetzt weil alle in einem Strang ziehen.
00:12:23: Wenn man unheimlich tolles Führungsdehn bei uns.
00:12:26: Super.
00:12:27: Also was ich schön finde ist, dass du es gerade so sagst, dass dein Mann schon relativ früh festgestellt hat.
00:12:33: Was man auf die Frau Schimpf wie können wir gebrauchen?
00:12:36: Auch dann schon darüber nachgedacht das passiert wenn ich mal nicht mehr bin.
00:12:39: Letztendlich hat er es ja schon immer... Haben
00:12:42: wir drüber gesprochen?
00:12:44: Ja, genau!
00:12:45: Weil ich sage mal, was man auch baut ist ja praktisch wie ein Kind.
00:12:48: Soll weiterlaufen und von allen Dingen eine gute Handlinge.
00:12:52: Und jetzt hast du ja auch noch einmal gesagt, ich komme nochmal zurück unterstütz dich und möchte natürlich auch wissen, was passiert oder wo wir entwickeln sich weiter.
00:13:00: Und wenn du dann auch noch unterstützend ... Du hast ja die Erfahrung aus den ganzen Jahren wie die beiden in Anführungsstrichen jetzt dann auch mitbekommen können von dir.
00:13:09: Also das ist total ... also da muss ich jetzt sagen gespannt!
00:13:13: Weil das sind so Sachen... Jemand gründet einen Betrieb, wo er weiß, dass man Menschen zu Hause pflegen will.
00:13:21: Und selber hinter ... aber trotzdem dann seinen Kopf noch eingesetzt hat, um weiterzumachen und das was er liebt und auch gemolkt hatte.
00:13:31: Weil sonst machst du es ja nicht.
00:13:33: Also der muss ja da selbst zu hundert Prozent gestanden
00:13:35: haben und das dann so gebraucht.
00:13:38: Ja,
00:13:38: siehst du?
00:13:39: Und
00:13:40: er wurde gebraucht und vor allen
00:13:41: Dingen hat er auch abgeben können.
00:13:45: Ja, ja.
00:13:46: Abgehen können ist dann auch eine Thematik wie wenn du selber was aufgebaut hast möchtest du ja auch immer da nicht einmal
00:13:52: eigentlich selber
00:13:53: dabei sein aber irgendwann geht es dann halt vielleicht
00:13:55: auch nicht mehr
00:13:56: muss abgeben und
00:13:57: einfach beruhigt dass es weiter läuft auch ohne ihn
00:14:01: Das muss ich sagen ist auch ein Thema Wenn man die die Sache so sieht das er abgegeben hat letztendlich dann die Sache jetzt mal in ruhige Fahrwässer, so sie abgegeben hast und jetzt weiter aufbauen.
00:14:15: Aufgrund der Tatsache, dass man sagt okay wir haben jetzt Facebook, wir haben Instagram also benutzen das auch was natürlich jetzt auch heute mittlerweile Standard ist, muss man aber ganz klar sagen.
00:14:23: Aber das sind Lacken die entwickeln nicht, das müssen jetzt ich sage mal die nächste Generation
00:14:27: weiter bauen und umbauen,
00:14:29: aber da sind ja beide dran habe ich mir schon gesehen, Instagram wird ja langsam aufgebaut, das habe ich schon gesehen.
00:14:37: schön zu hören.
00:14:37: Hast du selber
00:14:39: auch Immobilien im Bestand?
00:14:40: Ja, ich habe eine private Immobilie vor, die ist ja verkauft.
00:14:44: Wir hätten ein Haus in Wiesbaden.
00:14:47: Das liegt auf meinen Namen und wir haben das damals getrennt.
00:14:51: Die Limbach GmbH, früher war meine Einzelfirma, die gehört meinem Mann, mir gehört das Besitzturm.
00:14:56: Das Haus im Wiesband habe ich verkauft.
00:14:59: jetzt lebe ich in einem Achtfamilienhaus vererbt worden durch die Schwiegergroßeltern.
00:15:05: dann an meiner Schwiegerelter hat mein Mann das Haus bekommen Und als Mama gestorgen ist, bin ich jetzt die Besitzerin von dem acht Familienhaus und schwone auch in diesem Haus.
00:15:16: Hab aber einen Schenkung an meinen Sohn gemacht!
00:15:19: Das wollte ich mir fragen, weil der Generation geht ja weiter... ...und das sind so Themen, die ich immer so toll finde, weil ich komme immer aus dem Immobilienbereich.
00:15:27: und wie habt ihr das gelöst?
00:15:29: Wo kommt es her?
00:15:29: und vor allem wie macht man das?
00:15:32: Du hast es richtig schon in Anführungsrichtungen mir gerade schon versucht zu erklären, aber du hast es geerbt bekommen Also du bist selber Erbe geworden und hast es jetzt zu Lebzeiten schon an deinem Sohn übertragen.
00:15:45: Ja!
00:15:46: Warum
00:15:46: hast Du das gemacht?
00:15:48: Wegen der Erbschaftsteuer für meinen Sohn.
00:15:51: Sehr gut, warum?
00:15:53: Ich haue mal ein bisschen aus, finde ich total genial weil die meisten machen sich da drüber, habe mich auch keine Gedanken.
00:15:58: Zu Lebzeite hat man die Schenkung steuern, denn die Erbshaftsteuer, die man sich dann spart wenn man denn das ist in einem Zeitraum von zehn Jahren.
00:16:06: Zehn Jahre muss ich noch leben.
00:16:07: Du
00:16:07: musst noch zehn Jahre durchhalten ne Schaffst
00:16:11: du.
00:16:12: Das ist halt das was viele leider auch nicht wissen, deswegen sage ich mal in der warmen Hand zu schenken ist besser als in der kalten
00:16:19: Hand
00:16:19: zu streiten weil das ist ein Thema.
00:16:23: aber ich glaube dass es diese Weitsicht.
00:16:25: wenn man aus dem Bereich der Pflege kommt weiß man was alles auf einen zukommen kann und du hinterher weißt nach mir
00:16:34: gibt's keine Streit
00:16:35: es ist geregelt.
00:16:36: Ich möchte noch was Gutes sagen.
00:16:38: Ja, ne!
00:16:38: Ich bin im Jahr und zwei Tausend dreiundzwanzig wieder in die Firma gegangen.
00:16:43: Da hat man auch andere miterwartet.
00:16:44: Die sind jetzt weg.
00:16:45: Das ist aber ein tolles junges Führungsteam, was ich ganz toll finde.
00:16:49: Ich lerne unheimlich viel dazu weil diese junge Leute... ...ich tippe noch mit zwei Fingern ganz langsam.
00:16:56: Die jungen Leute tippen alles blind und ganz schnell.
00:16:59: Die Wenz hier hat uns sofort gebracht in die Digitalisierung.
00:17:02: Ich kann viele Sachen einfach nicht.
00:17:04: Nein!
00:17:05: Ist mein Kopf funktioniert nicht so und ich lerne so viel dazu.
00:17:09: Ich kann immer noch weiterwachsen, weil die junge Leute soviel mitbringen was es eine andere Generation ist.
00:17:15: Und ich kann fünfmal fragen wie sich das endlich verstanden habe.
00:17:18: Bin das einfach spannend Veränderungen zu haben?
00:17:21: Mit Veränderung umzugehen und junge Leute um mich herumzuhaben, die mir das immer wieder erklären und die mit diesen Veränderungs einfach ins Geschäft kommen sagen wir machen jetzt das und dass Wir bleiben nicht stehen, wir gucken mal nach vorne und das finde ich toll.
00:17:36: Aber warum ist es so?
00:17:37: Kann ich dir... also ich als Außenstehende
00:17:39: jetzt mal sagen
00:17:40: weil du das auch möchtest
00:17:42: Ja ja, ich blockiere nicht
00:17:45: Richtig!
00:17:45: Du blockierst dich, du lässt zu.
00:17:48: Und was ich toll find' ist einfach dass du sagst Ich sage das jetzt einfach mal ganz kurz Du bist schon in einem Alter, wo viele schon, ich sag mal nur noch drauf warten, dass sie dich hinkriegen.
00:17:59: Wir gehen in alten Tagestätten.
00:18:01: Genau!
00:18:01: Das machst du nicht?
00:18:02: Ich geh ins Büro.
00:18:04: Und ihr letztes Büro lässt dir was zeigen.
00:18:07: So und das ist halt einfach... Das hält dich ja auch selber noch
00:18:10: jung.
00:18:10: Ich wollte, brauchte ein Gerüst.
00:18:12: Als mein Mann gestorben ist, brauche ich einen Gerüst und viele verstehen mich als ich arbeiten gehe.
00:18:18: Für mich war es die beste Entscheidung, Arbeiten zu gehen.
00:18:22: Ich arbeite hier auch nicht so viel.
00:18:25: Also ich mache die Abrichtung je nachdem, wie lange die dauert.
00:18:28: Ist das eine Woche oder anderthalb Wochen?
00:18:30: Ein ganzen Tag und ansonsten gehe ich dann zweimal in der Woche wenn etwas anderes anfällt.
00:18:35: Zweimal zwei Tage in einer Woche.
00:18:38: Du hast die Abwechslung, du kannst, du musst nicht!
00:18:41: Ich muss nicht aber ich kann und möchte.
00:18:44: Und die Vektorie will das auch Ja,
00:18:46: das glaube ich gerne.
00:18:47: Und die Menschen
00:18:48: ja auch.
00:18:49: Die sitzen hier noch zu und hören dann zu.
00:18:53: Alles gut und schön aufgeteilt bei uns.
00:18:55: Schön!
00:18:56: Was kannst du
00:18:59: Menschen mitgeben, die ich sage mal ist davor stehen eine Pflege zu aktivieren?
00:19:07: Also sie sollen ganz frühzeitig schon anfangen alles zu regeln.
00:19:10: Das heißt wir haben schon als wenn man sich selbstständig gemacht hat... Beim Montage einen... Ach, wie heißt das denn jetzt?
00:19:19: Was ich ausfüllen muss, dass er nicht beatmet werden will.
00:19:21: Weißt du was man macht?
00:19:22: Ja,
00:19:23: eine Versorgung vor allem.
00:19:24: Das Vorsorge vor allem haben wir schon vor ganz vielen Jahren gemacht und haben auch dieses Berliner Modell gemacht wenn einer von uns beiden stirbt.
00:19:32: wer was erbt der mit alles in trockenen Tüchern ist.
00:19:35: Man sollte frühzeitig alles regeln weil man nie weiß, wie lang ist mein Kopf noch funktionsfähig?
00:19:41: Ich kann ganz viel krank werden.
00:19:43: Mein Partner kann ganz früh sterben, dann stehe ich da alleine, habe da kein Kopf mehr für oder weiß nicht wo mir der Kopf steht und was ich machen muss.
00:19:52: also man soll sich einfach mit den Dingen die man reden kann ganz wie auseinandersetzen.
00:19:58: Man sollte nie den Tod verdrängen.
00:20:00: Man sollte immer daran denken dass ich irgendwann sterben werde.
00:20:03: mein Partner das sollte mal zulassen und sich danach orientieren und die Geschäfte so regeln, dass ich weiß es ist alles geregelt.
00:20:13: Ich habe ganz viel angefangen auch mich um die Beerdigung schon zu kümmern.
00:20:17: das war alles geregeld.
00:20:18: Das habe ich allerdings ohne meinen Mann gemacht weil er das nicht wollte.
00:20:22: Das hab' ich alles geregelt.
00:20:25: Wenn man älter wird kann man vielleicht nicht mehr gut laufen.
00:20:28: wenn man ältiger wird ist der Kopf zu Und selbst wenn man jung ist kann ganz viel passieren und es ist dann in dem Moment von irgendwas passiert beruhigend.
00:20:36: Ach, ich habe das alles
00:20:37: geregelt.
00:20:38: Das sind trockene Tücher?
00:20:39: Ja,
00:20:39: das sind trockenen Tüchern!
00:20:40: Denn dann kommt noch genug auf mich zu was ich regeln muss.
00:20:43: Da kommen noch irgendeine Trauer dazu die auch lämnt.
00:20:47: und deswegen dass was sich machen kann sollte jeder machen weil es einfach gut ist.
00:20:53: Es muss gemacht werden.
00:20:55: Schöne ist ja du kannst das ja... Aus zu hundert Prozent aus deiner eigenen Geschichte in Anflugstrichen und vor allem aus dem, was ihr beide da gemacht
00:21:05: habt.
00:21:05: Geschätzt um die Pflege und um die Krankheit.
00:21:07: Ja
00:21:07: beides
00:21:07: miteinander verbunden.
00:21:09: Und
00:21:09: du weißt was passieren kann weil du diese Sachen jeden Tag gesehen hast über Jahre und Jahrzehnte.
00:21:15: Vielen Dank dass du so offen und ehrlich vor allen Dingen auch bereit warst das zu machen.
00:21:19: Das ist nicht selbstverständlich das weiß ich sehr sehr sehr zu schätzen.
00:21:22: Es
00:21:22: geht ja bei unserer Geschäft hier.
00:21:25: Wir wollen nicht super werden, es ist doch alles zusammen!
00:21:29: Ja aber die meisten haben halt Angst davor was zu erzählen wo sie ein Problematik haben.
00:21:36: weil ich habe viele Erbengemeinschaften die haben Angst dvorzureden du warst bist sehr offen und das hat man selten.
00:21:41: deswegen bin ich da trotzdem selber.
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